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Christbaumständer und Christbaumschmuck
Einen Christbaumständer braucht man in jedem Fall für den Weihnachtsbaum, den man in seiner Wohnung aufstellt. Nur mit der Hilfe eines solchen Ständers bekommt der Christbaum seinen Halt. Die meisten Ständer haben eine runde Form, der in der Optik einem Blumentopf gleicht. Diese Herstellung hat den Vorteil, dass man ihn mit Erde oder Wasser füllen kann und somit die Frische des Weihnachtsbaums länger erhalten wird. Damit der Baum aber in dem runden Topf auch Halt findet, ist eine Vorrichtung aus Metall im Ständer, in die der Baum hineingestellt wird. Die Arretierung in den Ständern ist unterschiedlich. Manchmal wird sie mit Schrauben, manchmal mit Drahtseilen erreicht.
Geschmückt werden die Weihnachtsbäume mit buntem Schmuck. Hierbei handelt es sich meist um Glaskugeln. Sie werden aus buntem Glas geblasen und mit viel Glitzer verziert. Auch werden einfache Strohsterne oder Schmuck aus diesem Material ebenfalls zur Dekoration benutzt. Erst durch diese Elemente kann ein Weihnachtsbaum zu dem werden, was wir jedes Jahr in ihm sehen.
Weihnachtsbaumspitzen, die I-Tüpfelchen auf den Bäumen
Weihnachtsbaumspitzen sind der krönende Abschluss eines gelungenen Baumschmucks. Es handelt sich ähnlich anderen Schmuckstücken um ein Teil, das viele Menschen über Jahrzehnte aufbewahren und nutzen. Damit verbunden sind häufig starke familiäre Erinnerungen, die eng mit der eigenen Familientradition verbunden sind.
Die mundgeblasenen Glasspitzen sind sehr fragil und wollen mit besonderer Vorsicht behandelt sein. Wehe wenn am Heiligen Abend eine solche Christbaumspitze zu Bruch gehen würde. Kinder werden angehalten ihre Finger von dem kostbaren doch so verlockenden, glitzernden Prunkstück zu lassen.
Unter den Weihnachtsbaumspitzen gibt es verschiedene Grundformen. Die an eine preußische Pickelhaube erinnernde mundgeblasene Weihnachtsbaumspitze aus Glas ist weit verbreitet. Manchmal ist die Spitze aufgeschnitten und Schmuckfäden fallen wie Lametta aus ihr herunter. Zusätzlich haben einige Spitzen kleine Glöckchen oder Weihnachtskugeln als zusätzlichen Schmuck.
Auch weit verbreitet sind Sternspitzen. Der Stern steht für den Schweifstern aus der Bibel, der die Ankunft Jesus ankündigte.
Auch das Engelmotiv ist als Weihnachtsbaumspitze vertreten.
Es gibt aber auch Menschen, die einen schlichten Baumschmuck bevorzugen und ganz auf eine Spitze verzichten.
Welcher Weihnachtsbaum ist der richtige für mich?
Auch dieses Jahr wieder werden über 28 Millionen Weihnachtsbäume in deutschen Wohnzimmern stehen. Bevor sie aber lehnt ihr in einen Baum kaufen, sollten Sie sich darüber im klaren sein, wie lange Baum stehen soll, wie viel Christbaumschmuck Sie einbringen wollen und wie viel sie ausgeben wollen.
Die Nordmanntanne ist laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald der beliebtesten Weihnachtsbaum. Seine langen Nadeln sind weich, und er hat eine äußerst gleichmäßige Form. Um auf Wohnzimmer größere zu wachsen, braucht eine Nordmanntanne bis zu 15 Jahren – dies macht sie besonders teuer: der Preis liegt pro Meter zwischen 20 und 30 €.
Blaufichten haben gleich bläulich schimmernden Nadeln, sie riechen intensiv nach weilt. Besonders geeignet sind sie für schweren Baumschmuck und echte Kerzen. Spätestens zum Dreikönigstag allerdings setzt sich vermehrt das Nadeln ein.
Die Edeltanne ist etwa so teuer wie eine Nordmanntanne, dafür hält sie sich länger. Ihre weichen, blau grünen Nadeln duften stark nach Orangen.
Die Baumart, die in Deutschland am häufigsten vorkommt ist auch die günstigste Sorte. Es handelt sich um die Fichte. Zu warme Räume allerdings gefallen ihr nicht: sie nadelt eine relativ schnell.
Die Zweige einer Douglasie sind nur für leichten Christbaumschmuck geeignet Ihre Nadeln allerdings riechen stark nach Zitrusfrüchten.



Die Geschichte des Lebkuchens
Lebkuchen verbindet man in jedem Jahr mit Weihnachten. Die ersten geschichtlichen Rückblicke für Lebkuchen lassen sich bereits im Jahr 350 vor Christus finden. Selbst im frühen Ägypten backten die Menschen bereits mit Honig gesüßte Kuchen. Diese wurden auch in die Gräber der Ägypter mit hineingegeben. Allerdings gab es in frühen Jahren einen Lebkuchen nicht nur in der Weihnachtszeit. Es gab ihn das ganze Jahr über. Selbst in der Fastenzeit wurde der Lebkuchen mit einem kräftigen Bier serviert. In Deutschland ist die Stadt Aachen die Hochburg der Lebkuchen Herstellung. Die allseits bekannten Printen aus Aachen stellten die Nonnen in den Klöstern her und kreierten daraus Nachtische.
Für den Lebkuchen benötigt man einige verschiedene Gewürze. Diese Gewürze kommen aus fremden Ländern. Städte die zu großen Handelsstädten gehören sind daher sehr bekannt für die Herstellung von Lebkuchen. Mittlerweile wird Lebkuchen nicht nur als Nachtisch gebacken, sondern auch als Bilderlebkuchen in Form von Lebkuchenherzen, als Lebkuchenhäuser und als besondere Spezialitäten aus Nürnberg, Aachen und auch Mecklenburg. Der Lebkuchen gehört also schon seit vielen Jahrhunderten mit in die Backkunst. Heute findet man ihn aber fast ausschließlich nur in der Advent- und Weihnachtszeit.