Posts Tagged ‘Weihnachten traditionell’

November 27th, 2010

Das Kirchenjahr bis Weihnachten

Eine komplette Weihnachtszeit wird in zwei Teile unterteilt. Sie beginnt mit einer Fastenzeit und endet mit der sogenannten weihnachtlichen Freudenzeit. Nachdem der Ewigkeitssonntag in der Kirche gefeiert wurde, beginnt der Advent und ein neues Jahr der Kirche. Das alles ist vier Sonntage vor dem Weihnachtsfest. Beendet ist die Weihnachtszeit in jeder Konfession an anderen Tagen. Die katholische Weihnacht endet am Dreikönigstag, der am sechsten Januar gefeiert wird. Bei den evangelischen heißt dieser Tag die Erscheinung des Herrn. Ostkirchen feiern zum Ende der Weihnachtszeit Taufe des Herrn.

So gestaltet sich in jeder Konfession das Weihnachtsfest unterschiedlich. Bedenken sollte man allerdings, dass doch jeder das gleiche Fest feiert und es somit keine Unterschiede gibt. Nicht umsonst besteht die Aussage, dass vor Gott alle Menschen gleich sind. Weihnachten ist ein Fest der Harmonie und der Zusammengehörigkeit. Da sollte man keine Unterschiede machen.

Oktober 21st, 2010

Leckere Adventsmenüs

Die Adventzeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit, in der auch die Familien zusammen kommen. An den vier Sonntagen, die es im Advent gibt, sitzt man gern mit Freunden und Familien zusammen und erzählt sich Geschichten. In einigen Familien ist es sogar zu einer Tradition geworden, dass man sich an mindestens einem Adventsonntag trifft und zusammen kocht und isst. Dafür werden besondere Menüs zusammengestellt. Somit wird ein kleines vorweihnachtliches Essen angerichtet.

Zu einem Adventmenü kann man eine Ente braten, die dann mit Klößen, Rotkohl und einer Orangensoße angerichtet wird. Als Vorspeise eignet sich eine Pastete, ein leichter Salat oder gar eine selbst hergestellte Suppe. Bei den Suppen kann es sich um eine Cremesuppe aber auch um eine klare Brühe handeln. Diese kann man beliebig verfeinern. Als Dessert werden mit Vorliebe Mousses oder Cremes genommen. Diese können gut vorbereitet werden, damit genügend Zeit für die Gäste bleibt und man nicht permanent in der Küche bleiben muss.

Oktober 20th, 2010

Nikolaustag

Der Nikolaustag wird seit einigen Jahrhunderten am 6. Dezember gefeiert. An diesem einen Tag werden heimlich Äpfel, Nüsse und Schokolade in Stiefel und auf Teller gelegt. Früher wurden in der Nacht auf den 6. Dezember auch Geschenke ausgelegt. Dieser Termin wurde aber ab dem Jahr 1535 auf Weihnachten verlegt. Einige Regionen von Protestanten haben seit dieser Zeit den Nikolaustag wegfallen lassen. Dadurch entstand der Glaube an den Weihnachtsmann, der durch den engen Kamin kommt und kleine Geschenke in Strümpfe legt. Es handelt sich beim Nikolaus um einen sogenannten Einlegebrauch.

Eine Sage erklärt den Einlegebrauch so, dass sich Goldklumpen in Socken verfangen haben, die am Kamin trocknen sollten. Daher kommt es auch das Stiefel oder Schuhe vor den Kamin oder vor die Tür gestellt werden sollen. Strümpfe und Schuhe gelten seither als Behältnisse für Geschenke. Der Einlegebrauch wurde im 17. Jahrhundert von dem Einkehrbrauch abgelöst. Seit dieser Zeit kommt der Nikolaus in die Häuser und beschenkt die Kinder und die Menschen.

September 1st, 2010

Geschenke am Nikolaustag

Viele kennen die Tradition, dass am 5.Dezember, also am Nikolaustag, kleine Geschenke an Kinder gegeben werden. Häufig werden diese in Stiefel gesteckt, die vor der Tür stehen.

Was viele Menschen nicht wissen ist die Tatsache, dass der Nikolaustag vor Weihnachten der Tag des Beschenkens war.

Erst Martin Luther führte 1535 die Sitte ein Weihnachtsgeschenke zu machen. Er wollte damit die Aufmerksamkeit weg von der Heiligenverehrung hin zu Christus lenken.

Da aber das Schenken Freude macht hat sich das Nikolausgeschenk bis heute traditionell erhalten. Die Kinder warten schon am Vorabend aufgeregt darauf was der Nikolaus ihnen bringt.

Kommt er persönlich vorbei, dann holt er seine Geschenke aus seinem Sack unter den staunenden Blicken der Kinder heraus. Hat er es eilig und kann nicht persönlich erscheinen, dann werden die Geschenke in die Schuhe und Stiefel gesteckt, die vor der Tür stehen.

Allerdings ist der Geschenkwert zum Nikolaustag in der Regel niedriger als zu Weihnachten. Meistens werden Süßigkeiten und kleine Spielzeuge an die Kinder verschenkt.

Unter den Erwachsenen werden kleine Nikoläuse in Silberpapier als Zeichen der Aufmerksamkeit verschenkt über die sich wohl jeder freut.

Nicht zuletzt ist der Nikolaustag wegen dieser kleinen Aufmerksamkeiten ein besonderer Tag in der Vorweihnachtszeit geblieben.

Oktober 14th, 2009

Räucherwichtel aus dem Erzgebirge

Der Räucherwichtel, auch Räuchermann ist eine kleine, oft kunstvoll bemalte und ausgestaltete Figur aus Holz, in der Räucherkerzchen abgebrannt werden. Dazu wird ein angezündetes und glühendes kegelförmiges Räucherkerzchen auf den unteren Teil der zweigeteilten Holzfigur gestellt. Der obere Teil ist ausgehöhlt und wird auf den ersten Teil gesteckt.

Das Räucherkerzchen brennt im Inneren des Räuchermannes ab. Der Rauch steigt dabei nach oben und tritt aus dem Mundloch nach außen. Je nach Ausgestaltung der Figur “raucht” der Räuchermann Pfeife.

Die Figuren gibt es mit den Werkzeugen aller im Erzgebirge traditionell vorkommenden Handwerksberufe: Es gibt Räucher-Förster, Hausierer, Rastelbinder, Bergmänner, aber auch Soldaten.

Räuchermännchen gehören seit einiger Zeit neben Weihnachtspyramiden und Adventskränzen zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit im mittel- und süddeutschen Raum.