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Glühwein mit Kardamon würzen
Glühwein fertiggekauft kann schmecken, muss aber nicht schmecken. Besser ist es da den Glühwein selber zu würzen. Dann weiß man was drin ist.
Ein Gewürz das dazu gehört ist Kardamon. Es wird in vielen weihnachtlichen Rezepten verwendet. Dazu gehören Lebkuchen und Spekulatius. Kardamin findet man aber auch in Likören und im Glühwein.
Das Gewürz ist typisch für den schwedischen Glühwein, der unter dem Namen Glögg bekannt ist. Andere Bezeichnungen sind Schweden Punsch oder finnischer Glühwein.
Neben Kardamon kommen Zimt, Nelken , Ingwer und Wodka oder Korn hinzu. Kardamon sollte niemals als Pulver gekauft werden, weil die enthaltenen ätherischen Öle sonst verfliegen und der Geschmack verloren geht.
Backen zu Weihnachten
Backen zu Weihnachten ist gerade für Kinder das Größte. Sie lieben es in der vorweihnachtlichen Zeit mit ihren Eltern Plätzchen und Stollen zu backen.
Diese Tätigkeit gehört in diese Zeit einfach hinein. Es müssen nicht Plätzchen in großen Mengen sein, die mit Kindern gebacken werden. Meist haben sie für solch eine große Aktion sowieso keine Geduld.
Einzig und allein die Tatsache, dass sie Teig ausrollen und ausstechen können reicht bereits um Kinderherzen höher schlagen zu lassen.
Die Vielzahl an Rezepten ist riesig groß. Die beliebtesten Kekse allerdings sind Vanillekipferl, Spritzgebäck und auch Spekulatius.
Sehr fantasievoll kann man in der Dekoration sein. Plätzchen erhalten gleich ein anderes Aussehen, wenn man sie mit Streuseln, essbaren Perlen, Zuckerguss und Schokoladenglasuren verziert.
Auf diese Art erhalten die Backwaren ein immer wieder neues Gesicht. Die Verzierungen machen gerade auch den Kindern sehr viel Spaß. Nicht nur gut schmecken können die selbstgebackenen Plätzchen, sondern sie sind auch noch als Geschenk zu verwenden. Omas und Tanten freuen sich immer wieder über selbst hergestellte Geschenke.
Warum heißen Spekulatius Spekulatius?
Jetzt ziehen sie wieder in die Regale ein. Neben Lebkuchen, Nikoläusen und anderen Weihnachtssüßigkeiten sind Spekulatius ein Muss für die Advents- und Weihnachtszeit.
Groß und Klein essen sie gerne, aber kaum jemand weiß warum Spekulatius gerade Spekulatius heißen. Die Bezeichnung kommt vom heiligen Nikolaus, der auch Spekulator genannt wurde.
Ein Spekulator ist ein Sehender, Beobachtender ein in sich gekehrter Versunkener.
Auf den Spekulatius ist der Nikolaus auch abgebildet. Einfach mal genau hinschauen, wenn die nächsten Spekulatius gegessen werden.
Dieses Hintergrundwissen kann auch gerne an die Kinder weitergegeben werden. Auch beim Small Talk ist es ein unverfängliches Thema, da viele Erwachsene den Hintergrund der Namensherkunft des Spekulatius nicht kennen.
Das führt immer wieder zu AHA-Erlebnissen.
Spekulatius Mühlemotiv
Auf den Spekulatius sind viele unterschiedliche Motive abgebildet. Auffällig ist, dass die Motive immer gleich sind, also auf eine sehr lange Tradition zurückblicken müssen.
Da stellt sich schon einmal die Frage woher die Motive kommen und was sie zu bedeuten haben. Da kann man natürlich viel spekulieren. Woher kommt wohl die Windmühle?
Spekulatius kommen ursprünglich aus Holland und in Holland hat die Windmühle eine besondere Bedeutung für das Land, das teilweise unter dem Meerespiegel liegt.
Die Windmühlen sorgen traditionell für die Landentwässerung und Landgewinnung für die die Holländer bekannt sind.
Sie haben eine lebensrettende Wirkung für die Holländer; denn fallen sie aus, dann heißt es Land unter.
Vielleicht waren die Stürme und Sturmfluten zur Weihnachtszeit besonders gefürchtet und die Windmühlen ebenso wichtig wie die Gebete zu den Heiligen. Dies könnte der Grund dafür sein, dass es die Windmühle als Motiv auf den Spekulatius geschafft hat.
Kinder essen gerne die mit Zimt gewürzten Spekulatius und fragen nach den Bildern. Jetzt wissen Sie was sie ihnen antworten können.
Weihnachtsverkauf hat am 12.September 2010 begonnen
In Baden Württemberg hat der Handelshof am 12. September mit Beendigung der Sommerferien mit dem Verkauf von Weihnachtssüßigkeiten begonnen.
In Angebot sind Lebkuchen, Dominosteine, Nuss- und Zimtsterne, Magenbrot Pfeffernüsse und Spekulatius.
Die einen begrüßen das Angebot; denn ansonsten würde ja nichts verkauft und der Handel würde auf der Ware sitzen bleiben, die anderen kritisieren das frühe Erscheinen der Weihnachtssüssigkeiten, weil sie darin eine Entwertung des Weihnachtsfestes sehen.
Wie sehen Sie das Verhalten des Handels? Ist es richtig oder falsch. Teilen Sie Ihre Meinung mit.



Beginn Verkauf Weihnachtssüßigkeiten
Am 2.September wurden im Kaufland Igersheim die ersten Weihnachtssüßigkeiten gesichtet.
Spekulatius, Zimsterne, Lebkuchen und anderes Kleingebäck waren zu kaufen. Nikoläuse und Marzipan konnten noch nicht gesehen werden. Bei fast 30 Grad Außentemperatur wären sie wohl auch gleich nach dem Einkauf geschmolzen.
Ein ganzes Regal mit zwei Regalseiten von ca. 8 m Länge war komplett mit Süßigkeiten gefüllt.
Neue Produkte konnten im Warensortiment nicht ausgemacht werden. Der Handel scheint in diesem Jahr wieder auf das Bewährte zu setzen.
Glühwein war noch nicht im Angebot.
Einige Kunden schauten sich schon interessiert an der Weihnachtsware um. Es konnte aber niemand beobachtet werden, der auch tatsächlich zugriff. Das kann sich aber schnell ändern, wenn die Außentemperaturen sinken.