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Die Herkunft unserer Adventskalender
Adventskalender gehören heute für Kinder zu Weihnachten wie der Tannenbaum, beleuchtete Häuser und der Nikolaus. Bei Adventskalendern für Kinder handelt es sich aber eigentlich um eine sehr neue Idee.
Natürlich waren Adventskalender zunächst Zeitmesser. Sie lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, der erste bekannte, selbstgebastelte Adventskalender stammt aus der Zeit um 1850.
Die ersten Varianten aus dem lutherischen Umfeld waren noch sehr einfach. Beispielsweise hängte man nach und nach 24 Bilder an die Wand, oder man führte mit Kreidestrichen Liste. Eine andere Variante bestand darin, daß Strohhalme in eine Krippe gelegt wurden.
Spätere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde. Dabei handelt es sich usrprünglich um eine skandinavische Tradition dar.
Der erste gedruckten Adventskalender erschien 1904 vom Münchner Verleger Gerhard Lang. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben. Lang stellte auch schon eine Art Schokoladen-Adventskalender her, das „Christkindleinshaus zum Füllen mit Schokolade“.
Nach 1920 kamen Kalender auf, bei denen man Fensterchen öffnen konnte. Hinter diesen Fenstern war auf einem zweiten, angeklebten Papier ein Bild zu sehen.
Flächendeckend wurde der Adventskalender erst in den 1950er Jahren populär, als er zum Massenartikel und dementsprechend preisgünstig angeboten wurde. Ab 1958 gab es die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender.
Briefe ans Christkind
In der Adventszeit können Kinder und junggebliebene Erwachsene weihnachtliche Briefe direkt an den Weihnachtsmann oder das Christkind senden. In alle Regel werden diese Briefe sogar beantwortet. Wer die Antwort vom Weihnachtsmann oder Christkind rechtzeitig zu Weihnachten haben möchte, sollte seinen Brief spätestens Mitte Dezember absenden.
Die Antwort erfolgt entweder kostenlos oder gegen Rückporto. Meist wird dabei ein standardisierter Vordruck mit kindgerechten, weihnachtlichen Motiven verwendet. Gelegentlich erhalten die Briefeschreiber aber auch ein persönliches Antwortschreiben.
Weihnachtspostämter existieren in mehreren Staaten des deutschsprachigen, skandinavischen und angloamerikanischen Kulturraums. Im deutschsprachigen Raum wurden sie in den örtlichen Postfilialen von einigen kleineren Orten eingerichtet, deren Namen einen bestimmten sprachlichen Bezug zum Weihnachtsfest haben.
Der weihnachtliche Service wird auch von vielen Erwachsenen für Weihnachtsgrüße an Freunde, Verwandte und Bekannte genutzt, denn die meisten Weihnachtspostämter benutzen für die Antwortbriefe weihnachtliche Sonderbriefmarken oder spezielle Stempelabdrücke. Für Briefmarkensammler werden zum Teil auch extra Sonderdrucke herausgegeben, die beim jeweiligen Weihnachtspostamt bezogen werden können.
| Weihnachtspostamt |
Bundesland | Adresse | |
|---|---|---|---|
| Engelskirchen | Nordrhein-Westfalen | An das Christkind, 51777 Engelskirchen |
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| Himmelpfort | Brandenburg | An den Weihnachtsmann Weihnachtspostfiliale 16798 Himmelpfort |
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| Christkinddorf Himmelpforten | Niedersachsen | An das Christkind Postfach 10 01 00 21709 Himmelpforten |
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| Himmelstadt | Bayern | An das Christkind Kirchplatz 3 97267 Himmelstadt |
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| Himmelsthür | Niedersachsen | An den Weihnachtsmann in Himmelsthür 31137 Hildesheim |
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| Himmelreich | Niedersachsen | An den Weihnachtsmann in Himmelreich 31535 Neustadt am Rübenberge |
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| Nikolausdorf | Niedersachsen | An den Weihnachtsmann in Nikolausdorf 49681 Garrel |
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| St. Nikolaus | Saarland | An den Nikolaus, 66351 St. Nikolaus |
Übrigens: Zu Ostern werden Briefe an den Osterhasen beantwortet, wenn sie rechtzeitig an „Hanni Hase, Am Waldrand 12, 27404 Ostereistedt“ gesendet werden.
In Österreich lautet die Adresse des Christkinds



Gebetswürfel – das christliche Weihnachtsgeschenk für Kinder
Kinder spielen gerne und lieben die Abwechslung. Dies ist wohl auch der Hauptgrund warum Gebetswürfel als christliches Weihnachtsgeschenk sehr beliebt sind.
Gebetswürfel tragen auf allen Seiten neben dem Gebetstext auch ein Motiv, das Kinder mit ihren neugierigen Augen erkunden können. Außerdem lässt sich der Gebetswürfel in die Hand nehmen, so dass Kindern so etwas Abstraktes wie Religion begreiflich gemacht werden kann.
Zu verschiedenen Anlässen gibt es Gebetswürfel zu kaufen. Tischgebete, Gute-Nacht-Gebete, Morgengebete aber auch das Vater Unser ist auf Gebetswürfeln abgedruckt.
Gebetswürfel sind ein gutes Weihnachtsgeschenk, weil sie den Sinn des Weihnachtsfestes wieder für einen Moment ins Zentrum der Beachtung stellen. Es tritt für einen Moment im Weihnachtstrubel Besinnung auf das Wesentliche ein.
Besser als ein Gebetswürfel sind zwei Gebetswürfel, dann kann abgewechselt werden. Außerdem werden neue Gebete mit einem Gebetswürfel leichter gelernt und behalten. Zusätzlich ist es für Grundschulkinder noch eine kleine Leseübung.