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Bräuche in der Adventzeit
Die Adventzeit hat viele liebgewonnene Bräuche. Zu diesen gehört unter anderem der Adventkranz, der mit seinen vier Kerzen die vier Sonntage der Adventzeit demonstrieren.
Ein weiterer, und noch sehr junger Brauch ist der Weihnachtsbaum oder auch Christbaum. Wann genau dieser Brauch entstanden ist, kann nicht direkt nachgewiesen werden. Vermutet wird, dass der Brauch des Christbaums sich aus mehreren Bräuchen zusammensetzt.
Räume wurden bekanntermaßen, auch schon in frühen Jahren mit Tannenzweigen geschmückt. Die Zweige der Tannen sollten das Leben symbolisieren, weil die Zweige immer grün sind und nie ihre Nadeln verlieren.
Erste Baumaufstellungen sind bekannt geworden aus den Jahren 1419, 1539 und 1816. In dieser Zeit war es aber nur den reichen Menschen vergönnt, sich einen Tannenbaum zu leisten.
Erst in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man damit spezielle Wälder anzulegen, in denen Christbäume angepflanzt wurden. Dadurch wurde dann der Bedarf einer ganzen Stadt abgedeckt, und konnte von allen Bevölkerungsschichten gekauft werden.
Tanne oder Fichte als Christbaum?
Jedes Jahr wieder wird ein Christbaum benötigt. Für viele Menschen steht von Anfang an fest, ob eine Tanne oder eine Fichte das Wohnzimmer schmücken soll.
Andere haben die Qual der Wahl. Insbesondere junge Menschen, die erstmalig Weihnachten in den eignen vier Wänden feiern sind hiervon betroffen, weil ihnen die Eltern früher diese Entscheidung abgenommen haben.
Die Fichte ist ein einfacher Baum, der weit verbreitet ist. Sein Aussehen ist etwas schlichter, dafür ist der Preis auch günstiger. Fichten lassen sich durch Baumschmuck verschönern. Weihnachtskugeln und viel Lametta sind notwendig um Glanz in die Stube zu bringen.
Bei der Tanne muss unterschieden werden zwischen Nordmanntannen und Blautannen. Den Unterschied merkt man an den Händen beim Transport und Aufbau. Nordmanntannen haben weiche Nadeln, die nicht stechen, während Blautannen harte Nadeln besitzen, welche die Hände stechen können.
Zusätzlich unterscheiden sich die beiden Edeltannen optisch voneinander. Die Nordmanntanne ist immer grün, während die Blautanne, was ja schon in ihrem Namen steckt, bläulich schimmert. Edeltannen sind schon ein schöner Anblick für sich. Zu viel Baumschmuck lässt diese Schönheit eher wieder verschwinden als sie hervorzuheben.
Edeltannen werden mit ausgesuchten Einzelstücken am besten verziert, damit der Tannenbaum als Christbaum in der guten Stube richtig zur Geltung kommt.
Weihnachtsbaum im Topf
Weihnachtsbäume werden im Handel auch im Topf angeboten. Es kann Sinn machen sich für einen solchen Baum zu entscheiden.
Wer Gartenbesitzer ist, der kann den Baum später in den Garten einsetzen. Wenn er nicht zu groß gewählt wurde, kann er sogar im nächsten Jahr zu Weihnachten nochmals ausgegraben werden und nochmal als Weihnachtsbaum im Wohnzimmer seinen Dienst tun.
Damit der Baum eine Überlebenschance hat, sollte er gleich am 28.Dezember aus dem Zimmer entfernt werden, weil er die hohen Temperaturen im Raum nicht lange verträgt, bzw. sich später nicht mehr an die Außenkälte gewöhnt.
Der Ballen sollte feucht gehalten werden.
Der Topfbaum ist zwar etwa teurer als der geschlagene Baum, aber ein Weihnachtsbaumständer ist nicht zusätzlich nötig. Außerdem steht der Baum im Topf wegen des höheren Gewichtes stabiler als ein Baum im Ständer.
Anders als beim geschlagenen Baum, sollte jedoch keine Weihnachtsbaumspitze zum Schmücken verwendet werden, wenn dazu die Spitze angeschnitten werden muss. Der Baum kann nur so natürlich weiterwachsen.
kabellose Christbaumkerzen
Jedes Jahr wieder beim Christbaumschmücken kommt Stress auf, wenn die elektrischen Kerzen am Baum Platziert werden sollen.
Man hat nicht nur den Kabelsalat, dessen Entwirrung eine Geduldsaufgabe ist, sondern manchmal ist sogar eine Kerze defekt und die ganze Lichterkette leuchtet wegen dieser einen Kerze nicht.
Woher dann in letzter Minute noch einen passenden Ersatz finden. Also auch noch ins Auto gesetzt und gehofft, dass der Elektrohändler die richtige Ersatzkerze vorrätig hat. Oder soll man besser gleich eine neue Lichterkette kaufen?
Besser ist es sich kabellose Weihnachtsbaumkerzen mit LED-Leuchten anzuschaffen. Diese lassen sich gequem am Baum an jeder Stelle platzieren. Damit man nicht alle Kerzen einzeln anstellen muss verfügen sie über eine Fenbedienung. Fällt einmal eine LED-Leuchte aus, brennen die anderen weiter. LED-Christbaumkerzen haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer, da sie im Jahr nur wenige Betriebsstunden haben und kein Leuchtfaden durch Erschütterungen kaputt gehen kann.
Wer sich also wiederkehrenden Stress “Alle Jahre wieder…” ersparen will, sollte sich die etwas teureren LED-Christbaumkerzen gönnen, auch wenn sie im Moment noch etwas teurer sind.
Wie ein Weihnachtsbaum länger hält
Wenn sie ihren Baum gekauft haben, sollte er bis zum Fest ohne Netz an einer schattigen Stelle in einen Eimer mit Wasser stehen, entweder im Freien, oder – wenn es schon gefriert – im Keller.
Bevor Sie ihn aufstellen, sollten Sie ihn an der Schnittstelle erneut um zwei bis 3 cm kürzen. In den Ständer sollten sie neben Wasser auch einen Esslöffel mit Zucker oder Blumenfrisch geben. Stellen Sie den Baum möglichst weit von einer Heizung entfernt auf, und gießen sie ihn täglich.
Wenn Sie diese Tipps beherzigen, hält ihr Weihnachtsbaum deutlich länger und nadelt weniger.
Welcher Weihnachtsbaum ist der richtige für mich?
Auch dieses Jahr wieder werden über 28 Millionen Weihnachtsbäume in deutschen Wohnzimmern stehen. Bevor sie aber lehnt ihr in einen Baum kaufen, sollten Sie sich darüber im klaren sein, wie lange Baum stehen soll, wie viel Christbaumschmuck Sie einbringen wollen und wie viel sie ausgeben wollen.
Die Nordmanntanne ist laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald der beliebtesten Weihnachtsbaum. Seine langen Nadeln sind weich, und er hat eine äußerst gleichmäßige Form. Um auf Wohnzimmer größere zu wachsen, braucht eine Nordmanntanne bis zu 15 Jahren – dies macht sie besonders teuer: der Preis liegt pro Meter zwischen 20 und 30 €.
Blaufichten haben gleich bläulich schimmernden Nadeln, sie riechen intensiv nach weilt. Besonders geeignet sind sie für schweren Baumschmuck und echte Kerzen. Spätestens zum Dreikönigstag allerdings setzt sich vermehrt das Nadeln ein.
Die Edeltanne ist etwa so teuer wie eine Nordmanntanne, dafür hält sie sich länger. Ihre weichen, blau grünen Nadeln duften stark nach Orangen.
Die Baumart, die in Deutschland am häufigsten vorkommt ist auch die günstigste Sorte. Es handelt sich um die Fichte. Zu warme Räume allerdings gefallen ihr nicht: sie nadelt eine relativ schnell.
Die Zweige einer Douglasie sind nur für leichten Christbaumschmuck geeignet Ihre Nadeln allerdings riechen stark nach Zitrusfrüchten.
Sicherheit am Weihnachtsbaum
Sicher kennen Sie auch diese abgewandelten Texte für Lieder, in denen Brände und Feuerwehreinsätze besungen werden. Damit es bei Ihnen nicht so weit kommt an, sollten Sie einige Vorkehrungen treffen.
Grundsätzlich gilt: je trockener die Nadeln, desto leichter brennen sie. Ihr Christbaum sollte daher möglichst frisch gekauft und dann gegossen werden. An schnellsten brennen die Nadel von Fichten, wie Tests der Aktion “Das sichere Haus” herausgefunden haben. Der Weihnachtsbaum sollte in der Größe den Stände angepasst sein und nicht in der Zugluft stehen.
Wenn er mit Wachskerzen geschmückt wird, ist einem mindestens einen halben Meter entfernt von Möbeln oder Vorhängen Zustände. Bei Lichterketten sollte man nach dem Rat der Aktion auf das GS-Zeichen achten, Billigware ist häufig gefährlich. Ein Eimer mit Wasser sollte immer griffbereit stehen.



Der Weihnachtsbaum
Ein Weihnachtsbaum fehlt in der heutigen Zeit in fast keiner Wohnung mehr. Jeder holt sich in den Wochen vor Weihnachten einen Baum beim Händler und lagert ihn im Garten.
Allerdings ist auch für die Menschen gesorgt, die keinen natürlichen Baum haben möchten. Im Handel gibt es seit vielen Jahren künstlich hergestellte Tannenbäume, die einfach auseinander gebogen werden können. Ihnen fehlt jedoch der frische Tannenduft. Es sind halt nur künstliche Bäume.
Auch in Kirchen und an öffentlichen Stellen, wie auf dem Marktplatz, stehen jedes Jahr wieder die frischen und großen Bäume. Feierlich werden sie dekoriert und geschmückt, sodass sie an Weihnachten in vollem Glanz erstrahlen können. Die Tradition einen Christbaum aufzustellen verbreitete sich auf der ganzen Welt.
Der Brauch eines Christbaums wird aus den Bräuchen anderer Kulturen zusammengesetzt. Man dachte, dass mit einer immergrünen Pflanze auch die Gesundheit und das Leben in die Wohnungen und Häuser geholt werden.
Diese Tradition war bereits im alten Rom bekannt. Schon da schmückten die Menschen ihre Häuser mit grünen Kränzen.