Posts Tagged ‘adventskalender’

November 19th, 2010

Vorläufer des Adventskalenders

Der Adventskalender zählt die noch verbleibende Zeit rückwärts bis zum Heiligen Abend.

Der Adventskalender zählt bei den Kindern immer noch zu den schönsten Ritualen in der Adventszeit. Der Versuchung zu widerstehen die Türchen vorzeitig zu öffnen erliegen viele Kinder.

Bevor es Adventskalender mit Süßigkeiten oder mit Bilderchen gab, zählten die Kinder die Tage mit Kreidestrichen rückwärts.

Nachdem 24 Striche angebracht wurde, durften die Kinder jeden Tag einen Strich wegputzen.

Sicher war die Erwartung bei den Kindern genauso groß wie bei den Kindern heute.

November 5th, 2010

Der Adventkalender

Der Adventkalender soll genauso wie der Adventkranz zeigen wie lange man noch auf den Heiligen Abend warten muss. Vor allem Kinder freuen sich darüber, im Adventkalender, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Hinter den 24 Klappen oder Türchen befinden sich kleine Überraschungen, die ein Kinderherz erfreuen. Unbemerkt vergeht so die lange Wartezeit umso schneller. In den ersten Adventkalendern waren keine Leckereien versteckt. Hinter diesen Klappen versteckten sich Heiligenbilder. Schon im 15. Jahrhundert wurde der erste Kalender erschaffen. In diesem befanden sich Bilder der Mutter Maria. Regelmäßig erschienen die ersten Adventkalender erst ab dem Jahr 1903. Den Anfang machte hier die Stadt München.

Heute existieren Adventkalender in den unterschiedlichsten Modellen. Mit Schokolade gefüllt, mit Spielzeugen oder mit anderen kleinen Nettigkeiten an den Kalenderinhaber. Einen Adventkalender gibt es auch als Kerze. Sie ist sehr schön, hat allerdings den kleinen Nachteil, dass man die Kerze jeden Tag bis zur nächsten Zahl abbrennen lassen muss.

Mai 27th, 2010

Neue Ideen für Adventskalender

Weihnachten kommt meistens schneller als man denkt, da sind neue Ideen für Adventskalender schon früh gefragt. Spätestens im Herbst kommen die ganzen Weihnachtsartikel in die Discounter und Supermärkte und dann geht alles sehr schnell. Ehe man sich versieht, ist auch schon der erste Advent da und es ist Dezember. Spätestens dann sollte man einen Adventskalender, für die Kinder, zu Hause haben. Wer aber nicht auf die Einheitskalender zurückgreifen möchte, der kann kreativ tätig werden und sich einfach einen Adventskalender basteln.

Eine schöne neue Idee für Adventskalender ist, zum Beispiel eine Schneemann Ansammlung. Hierfür benötigt man einfach die leeren Rollen vom Toilettenpapier. Diese bekommen dann Hüte auf und werden weiß angemalt und verziert und schon ist ein Kalender fertig. Eine andere Variante wäre es, Geschenktüten in den unterschiedlichsten Größen zu kaufen. Diese befestigt man einfach an einer Wand oder hängt sie an eine Pinnwand. Sie werden mit Zahlen versehen und individuell befüllt. Schon hat man einen weiteren ganz persönlichen Adventskalender gestaltet.

Befüllen kann man die eigenen Kreationen, ganz wie man selbst möchte. Jeder Tag kann anders befüllt sein. So entsteht etwas, was es nicht ein zweites Mal auf der Welt gibt. Auch Erwachsene freuen sich bei einem speziell für sie gemachten Kalender auf die Überraschungen. So kann man für den Partner jeden Tag einen kleinen Brief gestalten und schreiben.

Mai 26th, 2010

Mini Adventskalender – für unterwegs

Bei Reisenden, insbesondere Flugreisenden, spielt Platz und Gewicht eine große Rolle. Wer trotzdem nicht auf  seinen Adventskalender verzichten möchte, weil es ein Traditionsbruch wäre, dem ist mit einem Mini Adventskalender geholfen.

Der Mini Adventskalender passt in jede Tasche und darf auch ungehindert mit ins Flugzeug genommen werden. Hinter jedem Türchen steckt eine farbige Schokoladenlinse.

Ob diese einen unterschiedlichen Geschmack hat ist nicht bekannt. Es wäre jedoch schön, weil mit dem Adventskalender ja eine Überraschung verbunden sein soll.

Ein Mini Adventskalender ist eine gute Idee für Menschen, die mit dem Rucksack reisen oder eine Weltumsegelung machen. Er belastet kaum und doch ist eine Verbundenheit mit dem Gewohnten erhalten.

Der Adventskalender im Miniformat ist aber auch ein wertvoller Begleiter für Menschen, die der Tradition verbunden sein wollen, jedoch Konsumverzicht üben wollen und mehr an die religiösen Inhalte des Weihnachtsfestes als an den Konsum denken wollen.

Auch am Krankenbett in einer Klinik kann ein Mini Adventskalender Mut und Hoffnung geben und die Verbindung zur Außenwelt und Kulturerhalten.

Dezember 2nd, 2009

Haus-Adventskalender Rathaus Forchheim

Das Forchheimer Rathaus aus Fachwerk aus dem 15. Jahrhundert ist die einmalige Kulisse für den romantischen  Weihnachtsmarkt. Das Rathaus wird selber zur Weihnachtszeit zum Adventskalender. Es hat 23 Fenster und ein großes Tor.

Die Fenster wurden mit Sonderfensterläden versehen, hinter denen sich weihnachtliche Bilder verstecken. Jeden Dezembertag  um 18.30 Uhr von einem Engel ein Fenster geöffnet. Musikgruppen spielen weihnachtliche Melodien  und ein Nachtwächter begleitet das Geschehen mit seinen Kommentaren.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz lockt mit stimmungsvollen Buden. Es riecht nach Weihnachten überall.

Die Öffnungszeiten des Forchheimer Weihnachtsmarktes sind täglich von 11.30 bis 19.00 Uhr, am 24. Dezember 11.00 bis 12.00 Uhr.

November 30th, 2009

Größter Haus-Adventskalender der Welt

Der größte Haus-Adventskalender ist in Gengenbach im Schwarzwald zu sehen.  Dort sind die Fenster des Rathauses die “Türchen” des Adventskalenders.

Der Adventskalender zieht jährlich fast 100.000 Menschen an und ist eine richtige Tourismusattraktion für den Ort.

Zur Fensteröffnung kommen viele Personen. Sie findet täglich um 18 Uhr statt. Der Adventskalender ist bis zum 6.Januar zu sehen. Inzwischen ist er zur Tradition geworden. Seit 1996 war er jährlich zu sehen.

Zusätlich findet ein Rahmenprogramm auf der Adventsbühne statt.

November 21st, 2009

Die Herkunft unserer Adventskalender

Adventskalender gehören heute für Kinder zu Weihnachten wie der Tannenbaum, beleuchtete Häuser und der Nikolaus. Bei Adventskalendern für Kinder handelt es sich aber eigentlich um eine sehr neue Idee.

Natürlich waren Adventskalender zunächst Zeitmesser. Sie lassen sich bis  ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, der erste bekannte, selbstgebastelte Adventskalender stammt aus der Zeit um 1850.

Die ersten Varianten aus dem lutherischen Umfeld waren noch sehr einfach. Beispielsweise hängte man nach und nach 24 Bilder an die Wand, oder man führte mit Kreidestrichen Liste. Eine andere Variante bestand darin, daß Strohhalme in eine Krippe gelegt wurden.

Spätere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde. Dabei handelt es sich usrprünglich um eine skandinavische Tradition dar.

Der erste gedruckten Adventskalender erschien 1904 vom Münchner Verleger Gerhard Lang. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben. Lang stellte auch schon eine Art Schokoladen-Adventskalender her, das „Christkindleinshaus zum Füllen mit Schokolade“.

Nach 1920 kamen  Kalender auf, bei denen man Fensterchen öffnen konnte. Hinter diesen Fenstern war auf einem zweiten, angeklebten Papier ein Bild zu sehen.

Flächendeckend wurde der  Adventskalender erst in den 1950er Jahren populär, als er zum Massenartikel und dementsprechend preisgünstig angeboten wurde. Ab 1958 gab es die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender.

Oktober 22nd, 2009

Kalenderkerze statt Adventskalender

Wer die Besinnlichkeit des Advents genießen will, dem ist mit einem Schokolandenadventskalender wenig geholfen.

Eine Kalenderkerze bietet für diesen Zweck mehr. Auf der Kerze sind 24 Einteilungen vorgenommen, die für die 24 Tage im Dezember bis Weihnachten stehen.

Täglich kann man die Kerze anstecken und bis zur nächsten Markierung abbrennen lassen und sie dann wieder ausblasen.

Während der Brenndauer der Kerze schaut man in die Flamme und kommt zur inneren Ruhe. So bietet die Kerze täglich einige besinnliche Minuten in der oftmals hektischen Vorweihnachtszeit.