Archive for the ‘Sonstiges’ Category

September 4th, 2011

Beginn Verkauf Weihnachtssüßigkeiten

Am 2.September wurden im Kaufland Igersheim die ersten Weihnachtssüßigkeiten gesichtet.

Spekulatius, Zimsterne, Lebkuchen und anderes Kleingebäck waren zu kaufen. Nikoläuse und Marzipan konnten noch nicht gesehen werden. Bei fast 30 Grad Außentemperatur wären sie wohl auch gleich nach dem Einkauf geschmolzen.

Ein ganzes Regal mit zwei Regalseiten von ca. 8 m Länge war komplett mit Süßigkeiten gefüllt.

Neue Produkte konnten im Warensortiment nicht ausgemacht werden. Der Handel scheint in diesem Jahr wieder auf das Bewährte zu setzen.

Glühwein war noch nicht im Angebot.

Einige Kunden schauten sich schon interessiert an der Weihnachtsware um. Es konnte aber niemand beobachtet werden, der auch tatsächlich zugriff. Das kann sich aber schnell ändern, wenn die Außentemperaturen sinken.

 

November 15th, 2010

Weihnachtspyramide

Bei Weihnachtspyramiden handelt es sich um beleuchtete Gestelle, die in der Weihnachtszeit in den Wohnungen als Dekoration aufgestellt werden.

Weihnachtspyramiden findet man auch immer wieder, in Übergrößen, auf Marktplätzen oder anderen freien Plätzen, an denen sie die Menschen als Blickfang anlocken.

Diese Kunst der Weihnachtsdekoration stammt ursprünglich aus dem Erzgebirge. In den Pyramiden findet man viele weihnachtliche und christliche Motive aber auch Waldmotive oder Abbildungen von Bergleuten.

Angetrieben wird eine solche Pyramide durch die Wärme der Kerzen, die auf ihr stehen. Der warme Dampf der Kerzen treibt das sich auf der Pyramide befindliche Flügelrad an. Dieses ist durch einen Stab mit dem restlichen Gebilde verbunden, durch den die Pyramide sich beginnt zu drehen.

Entstanden sind die Weihnachtspyramiden bereits im Mittelalter. In den Ländern Ost und Nordeuropas wollte man mit Licht Unheil und alles Böse aus den Wohnungen vertreiben.

Durch eine üppige Verzierung vereinte die Pyramide Holz und Licht, welche Unheil abwenden sollten. Diese nach oben schmal werdenden Gestelle wurden in Kirchen zur Christmette aufgestellt.

Heute handelt es sich um kunstvolle Gebilde, die vor allem im Erzgebirge hergestellt werden. Sie sind in den unterschiedlichsten Formen zu kaufen. Gefertigt werden sie durch Laubsägearbeiten, Schnitzen und auch Drechseln.

November 10th, 2010

Weihnachten Karten versenden

Weihnachten steht vor der Tür und es ist nicht möglich alle Bekannten und Verwandten zu besuchen. Eine Weihnachtskarte zu versenden ist jedoch immer machbar.

Die Weihnachtskarte hat gegenüber dem Brief auch den Vorteil sich kurz halten zu können. Das ist besonders wichtig, wenn die Beziehung etwas distanziert ist.

Eine Weihnachtskarte gehört auch zu jedem Geschenk, das an Kunden zusammen mit den Werbegeschenken verschickt wird.

Es stehen hunderterlei Motive zur Auswahl, die von romantischen Winterlandschaften bis zur Comedybildern reichen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei der Auswahl sollte man aber nicht auf den eigenen Geschmack achten, sondern auf denjenigen, der die Karte erhalten soll.

Motive, die Winke mit dem Zaunpfahl enthalten, sind zu dieser Zeit der Harmonie unangebracht und können dem Versender leicht übel genommen werden. Hier ist Sensibilität gefragt.

Weihnachten Karten per Post zu verschicken ist in den letzten Jahren rückläufig. Neue Medien wie das Internet ermöglichen es auch e-cards zu Weihnachten zu verschicken. E-Weihnachtskarten haben den Vorteil, sie sind auch noch in letzter Minute zustellbar, falls mal jemand vergessen wurde und sie kosten auch nichts.

So können auch Menschen mit schmalem Geldbeutel sich nicht herausreden kein Geld für Weihnachtskarten und Porto gehabt zu haben.

November 9th, 2010

Briefpapier Weihnachten mit Weihnachtsmotiven wählen

Weihnachten ist ein besonderes Fest, das uns an unsere Mitmenschen denken lässt. Dies kann auch schon durch die Auswahl des weihnachtlichen Briefpapiers geschehen.

Wer Weihnachtsgrüße auf DIN a4 weiss schreibt, der kann damit keine Gefühle transportieren. Die Kühle des Alltags trägt dieses Briefpapier in sich.

Viel schöner und romantischer ist gut ausgewähltes Weihnachtsbriefpapier. Es werden viele unterschiedliche Motive angeboten, die von einer Comicfigur für Kinder bis zur verschneiten Winterlandschaft reichen. Da ist für jeden etwas dabei.

Der Empfänger oder die Empfängerin eines solchen Briefes weiß, dass sich der Versender einer Mühe unterzogen hat das geeignete Briefpapier zu besorgen und das richtige Motiv zu finden. Darin liegt auch ein Stück Wertschätzung dem Anderen gegenüber.

Oft werden solche Briefe lange Jahre aufgehoben und erinnern immer wieder an die schöne alte Zeit, wenn man seine Unterlagen einmal wieder ordnet und ein solche Brief einem erneut in die Hände fällt. Dann werden Erinnerungen und Gefühle wach.

Oktober 10th, 2010

Weihnachtsbeleuchtung in den Innenstädten in Gefahr?

Die Menschen lieben es in der Adventszeit in den Innenstädten die Weihnachtsbeleuchtung bei einem Schaufensterbummel zu genießen. In friedlicher Stimmung denken viele Bürger wohl nicht daran was der Festschmuck wohl kostet und wer ihn zu bezahlen hat.

Bezahlt wird die Weihnachtsbeleuchtung in der Regel von den Geschäftsleuten der Stadt, wobei der Kunde denken mag, warum soll ich bezahlen, ich bezahle ja durch meinen Einkauf; denn wäre keine Weihnachtsbeleuchtung da, dann würde ich im Internet oder per Katalog meine Weihnachtseinkäufe tätigen.

Gerade unter diesen Einkaufsalternativen leidet aber der Umsatz der Innenstadtgeschäfte. Viele Menschen kommen zum Bummeln und Staunen. Gekauft wird dann aber im Einkaufszentrum auf der grünen Wiese. Deshalb geht ein Murren unter den Innenstadtgeschäftsleuten um.

Die Beleuchtung inklusive Montage der Girlanden kostet jährlich ca. 26.000 €, die erst einmal verdient sein wollen. Überregionale Banken und Ketten beteiligen sich nicht an den Kosten und sind trotzdem Nutznießer. Da kommt dann schnell Verdruss auf und man überlegt, ob man es sich leisten kann dem Kunden in den nächsten Jahren noch diesen Service zu bieten oder ihn aus Kostengründen einstellen muss.

Je nach Angebot profitiert ein Geschäft mehr als das andere von der geschmückten Stadt. Was ist da gerecht? Wie sollen die Kosten gerecht verteilt werden? Soll der kleine Tabakladen genauso viel zahlen wie das Kaufhaus?

Das sind Fragen, die sich der Weihnachtsbummler nicht zu stellen braucht. Er wird dahin gehen wo er sich wohl fühlt und sein Geld dort ausgeben. Er sagt sich vielleicht ” Jammern gehört zum Geschäft und Geschäftsleute jammern auf hohem Niveau.”

Aber auch beim Privatmann sind die Kosten in den letzten Jahren gestiegen und auch die Außenbeleuchtungen in den Privatgärten zurück gegangen. Auch er fragt sich, warum soll ich den Leuten eine Freude machen? Was habe ich davon?

Auch wenn gespart werden muss, dann sollte auf stromsparende Weihnachtsbeleuchtung geachtet werden. Wer sich das Umrüsten nicht leisten kann, dessen beleuchteter Weihnachtsschmuck muss ja nicht die ganze Nacht brennen. Ab 22 Uhr sind ja nur noch wenige Menschen unterwegs. Da können die Lichterketten dann ja ausgeschlatet werden.

Ganz darauf verzichten sollte niemand; denn Advent ist die Zeit der Vorfreude und dies sollte auch gezeigt werden.

Oktober 2nd, 2010

Adventslauf – Vorbeugen ist besser als hungern

Wer kennt das nicht: Die Weihnachtstage sind herum und die Pfunde auf den Hüften. Von manchen werden die Pfunde auch liebevoll Hüftgold genannt. Die meisten Menschen wollen diese Pfunde, die drücken und Probleme machen schnell wieder los werden.

Besser als Hungern ist vorbeugen. In der Adventszeit finden seit vielen Jahren sogenannte Adventsläufe als Volksläufe statt. Wer hieran teilnimmt, der hat schon viel für die Vorbeugung getan und kann sich einen kleinen Genuss zu Weihnachten gönnen.

Adventsläufe finden statt in Ratzeburg, Emmerich, Eula, Zell, Münster, Freiberg, Zwickau, Weiden, Flensburg und vielen anderen Städten. Es werden dabei unterschiedliche Streckenlängen angeboten. In manchen Orten findet der Lauf über Land statt. In Zell wird ein Citylauf angeboten.  Für Familien wird in Eula sogar ein Bambinilauf für die Kleinsten angeboten. Auch ist Nordic-Walking  als Alternative zum Laufen im Programm. Wichtig ist nur die Bewegung.

Adventsläufe bringen den Körper noch einmal richtig in Schwung vor dem Winter. Schön ist es auch an einem Adventslauf  in einer anderen Region teilzunehmen und danach dortige Weihnachtsmärkte in der Region zu besuchen.

Es empfiehlt sich rechtzeitig nach Unterkünften Ausschau zu halten, da viele Hundert Menschen an solchen Läufen teilnehmen und Einige auch extra anreisen um teilnehmen zu können.

September 21st, 2010

Warum heißen Spekulatius Spekulatius?

Jetzt ziehen sie wieder in die Regale ein. Neben Lebkuchen, Nikoläusen und anderen Weihnachtssüßigkeiten sind Spekulatius ein Muss für die Advents- und Weihnachtszeit.

Groß und Klein essen sie gerne, aber kaum jemand weiß warum Spekulatius gerade Spekulatius heißen. Die Bezeichnung kommt vom heiligen Nikolaus, der auch Spekulator genannt wurde.

Ein Spekulator ist ein Sehender, Beobachtender ein in sich gekehrter Versunkener.

Auf den Spekulatius ist der Nikolaus auch abgebildet. Einfach mal genau hinschauen, wenn die nächsten Spekulatius gegessen werden.

Dieses Hintergrundwissen kann auch gerne an die Kinder weitergegeben werden. Auch beim Small Talk ist es ein unverfängliches Thema, da viele Erwachsene den Hintergrund der Namensherkunft des Spekulatius nicht kennen.

Das führt immer wieder zu AHA-Erlebnissen.

September 20th, 2010

Schokoladennikoläuse bei Lidl am 18.9. gesichtet

Vor kurzem kam eine Fernsehsendung in der es um den Beginn des Verkaufs von Lebkuchen, Marzipan und anderen Köstlichkeiten ging.

In der Reportage  wurde erwähnt, dass es alle Süßigkeiten schon jetzt nach den Sommerferien zu kaufen gäbe. Eine Ausnahme seien Schokoladennikoläuse.

Die jährlich 100 Millionen Schokoladennikoläuse würden erst ab November in den Regalen erscheinen.

Da scheint der Discounter Lidl seiner Zeit voraus zu sein. Denn dort werden sie auch jetzt schon zum Kauf angeboten. Ganze Heerscharen von Nikoläusen stehen dichtgereiht in Silberpapier verpackt  nebeneinander im Regal und warten auf die Käufer/innen.

Wer es also nicht lassen kann, der kann schon jetzt zugreifen. Der Schokoladennikolaus sollte allerdings nicht bis zum Nikolaustag oder Weihnachten aufgehoben werden, da die Qualität der Schokolade mit zunehmender Lagerzeit sinkt.

Da stellt sich die Frage, wer kauft Schokoladennikoläuse schon jetzt?  Es konnte kein Kaufinteressent beobachtet werden. Sind es Omas, die schon jetzt Vorräte anlegen oder sind es Kinder, die sich zum Kauf verleiten lassen?

August 7th, 2010

Das längste Weihnachtsfest der Welt

In vielen Artikeln werden die Phillipinen als das Land genannt in dem das längste Weihnachtsfest der Welt stattfindet. Das stimmt aber nur bedingt. Es wird dabei immer der Beginn der Weihnachtsartikel im Handel als Beginn angegeben im Zusammenhang mit dem Oktober.

Schaut man sich in deutschen Geschäften um, dann sind Weihnachtsartikel bereits nach den Sommerferien in den Regalen. Lebkuchen, Marzipanbrote usw. sind schon zu kaufen, wenn es draußen noch so warm ist, dass sie einem in der Hand schmelzen.

Wenn also das Kriterium des Beginns des Verkaufs von Weihnachtsartikeln  ist als Grundlage zur Bestimmung der Weihnachtszeit vollkommen ungeeignet, weil z.B. bei Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber ganzjährig Weihnachtsdekoration und Weihnachtsgeschenkartikel für Jedermann eingekauft werden können.

Besser ist es den Beginn der offiziellen Weihnachtszeremonien als Messpunkt heran zu ziehen, wenn man das längste Weihnachtsfest der Welt ermitteln will.

Januar 23rd, 2010

Woher kamen die heiligen drei Könige?

Die heiligen drei Könige haben ihren großen Feiertag am sechsten Januar. Es handelt sich um drei Weise, die aus dem Morgenland kamen, um dem Jesuskind ihre Geschenke zu bringen. Sie gehören zur katholischen Weihnachtsgeschichte. In der Geschichte des neuen Testaments findet man eine genaue Beschreibung von ihnen.

Im Christentum entstanden verschiedene Versionen über die Anzahl und die Bezeichnung der Könige. Der heilige Dreikönigstag wird in der katholischen, wie auch in der evangelischen Kirche gleich genannt. Er ist nämlich der Tag der Erscheinung des Herrn. An diesem Tag wird von den Kirchen gefeiert, dass die Göttlichkeit sichtbar geworden ist.

Bereits in der heidnischen Zeit feierte man den Festtag am sechsten Januar. In Ägypten entnahm man in der Nacht zum 6. Januar Wasser des Nils und huldigte damit dem Gott Äon. Es bestehen auch diverse Legenden, nach denen es heißt, dass Dionysius das Wasser in Wein verwandelt habe. In ganz Deutschland ist dieser Tag ein vom Gesetz vorgeschriebener Feiertag.