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Adventzeit und deren Herkunft
Die Herkunft der Adventzeit kommt schon aus dem Jahr 380. In dieser Zeit machte Gregor der Große die Adventzeit zur Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Es gab eine Schrift, die den gläubigen Christen auferlegte, sich auf die Geburt des Heilands vorzubereiten. All das galt aber nur für den Bereich um Saragossa. Die Adventzeit hat also schon einen sehr alten Ursprung, der auch heute noch von den Menschen zelebriert wird.
Der Beginn der Adventzeit ist der erste Sonntag, der auf den 26. November folgt. Die Adventzeit endet in jedem Jahr, seit Beginn an, am 25. Dezember. In der Adventzeit sind vier Sonntage integriert.
All diese Sonntage sind einem anderen Heiligen in der Kirche gewidmet. Angefangen wird mit der Wiederankunft von Christus. Die zwei weiteren Sonntage wurden von der Kirche Johannes dem Täufer zugeordnet. Der letzte Sonntag muss dann natürlich der Gottesmutter Maria gehören. Auf diese Heiligen sind die Adventsonntags Messen ausgerichtet.



Adventsfastenzeit
Das Wort Advent an sich kommt aus dem Griechischen und bedeutet Erscheinung. Es soll die Ankunft Christi symbolisieren.
Früher wurde mit dem Wort Advent die Ankunft von Kaisern und Königen angekündigt. Die Kirche übernahm einfach den Begriff für die Zeit vor Weihnachten.
Die gesamte Adventszeit diente früher als Fastenzeit. Von der Kirche wurde hierfür eine Zeitspanne vom elften November bis zum sechsten Januar angegeben. Die einzigen Tage an denen die Menschen nicht fasten mussten, waren Samstage und Sonntage.
Die Adventfastenzeit beträgt eine Gesamtzeit von vierzig Tagen. Bis zum Jahr 1971 wurden die 8 Wochen Fastenzeit sogar von der Kirche verlangt. Erst ab diesem Jahr lockerten sich die Regelungen und es wurde den Menschen freigestellt, ob sie an der Fastenzeit teilnehmen wollten oder nicht.
Eine Adventszeit fand sogar schon im 7. Jahrhundert statt. Damals gab es sogar bis zu 6 Adventssonntagen. Erst Papst Gregor der Große legte die Zahl der Sonntage fest auf vier. So wurde die Adventszeit in allen Ländern einheitlich. Er legte sich deshalb auf vier Sonntage fest, weil die Menschen über viertausend Jahre warten mussten auf ihren Erlöser.