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Adventskalender Vorläufer
Ein Vorläufer des Adventskalenders im 19.Jahrhundert war der Strichkalender. Dabei wurden an die Tür oder eine Wand 24 Kreidestriche angebracht. Jeden Tag durften die Kinder einen Strich wegwischen. So wussten Sie immer wie viele Tage es noch bis Weihnachten waren. Es handelte sich also um einen Count Down Kalender.
Auch die Adventskerze mit einer Stricheinteilung in 24 Teilen folgt dem Cont Down Prinzip. Jeden Tag wird die Kerze um 1/24 abgebrannt bis zum Heiligen Abend.
Die Weihnachtsuhr ist eine Uhr mit einem Zifferblatt mit einer 24er Einteilung. Die Ziffer ist ein Türchen, dass geöffnet werden kann. Dahinter befindet sich ein Bildchen mit weihnachtlichem Motiv. Heute gibt es Weihnachtsuhren, die statt der Türchen bestimmte Weihnachtslieder abspielen.
Geschichte des Adventkalenders
Den Adventkalender gibt es schon seit sehr langer Zeit. Seine Ursprünge reichen bis zu 150 Jahren zurück.
Bereits am Beginn des 19. Jahrhunderts haben die Menschen die Tage bis Weihnachten gezählt.Hierfür wurden einfache Mittel verwendet, wie zum Beispiel Strohhalme. Es wird angenommen, dass dies die Anfänge der Adventkalender waren.
Nachweislich ist aber, dass bereits im Jahr 1851, in christlichen Familien 24 kirchliche Bilder an die Wände gehängt wurden, von denen jeden Tag eines abgenommen wurde. So verkürzte man in jedem Jahr die Tage bis Weihnachten. Andere Familien malten einfache Striche mit Kreide an die Wände, von denen die Kinder jeden Tag einen weg wischten.
Der erste bedruckte Kalender wurde im Jahr 1904 in München entwickelt. Hierbei handelte es sich um einen Bogen Papier, der mit 24 Bildern bedruckt war. Von diesen konnte man jeden Tag ein Bild ausschneiden. Zu diesem Kalender gehörte noch ein weiterer Bogen, auf den die Bilder an jedem Tag wieder aufgeklebt werden konnten.
Der erste befüllte Adventkalender wurde in den 30er Jahren entwickelt. Diese Idee wurde von der Mutter des Erfinders angeregt durch Kekse, von denen er sich 24 Tage lang einen nehmen durfte. Die Kekse waren in einer Schachtel versteckt, sodass er nicht sehen konnte welchen er sich genommen hat.
Zwanzig Jahre benötigte die Art des Kalenders um in einer Massenproduktion hergestellt zu werden. Heute ist er aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken.
Der Adventkalender
Der Adventkalender soll genauso wie der Adventkranz zeigen wie lange man noch auf den Heiligen Abend warten muss. Vor allem Kinder freuen sich darüber, im Adventkalender, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Hinter den 24 Klappen oder Türchen befinden sich kleine Überraschungen, die ein Kinderherz erfreuen. Unbemerkt vergeht so die lange Wartezeit umso schneller. In den ersten Adventkalendern waren keine Leckereien versteckt. Hinter diesen Klappen versteckten sich Heiligenbilder. Schon im 15. Jahrhundert wurde der erste Kalender erschaffen. In diesem befanden sich Bilder der Mutter Maria. Regelmäßig erschienen die ersten Adventkalender erst ab dem Jahr 1903. Den Anfang machte hier die Stadt München.
Heute existieren Adventkalender in den unterschiedlichsten Modellen. Mit Schokolade gefüllt, mit Spielzeugen oder mit anderen kleinen Nettigkeiten an den Kalenderinhaber. Einen Adventkalender gibt es auch als Kerze. Sie ist sehr schön, hat allerdings den kleinen Nachteil, dass man die Kerze jeden Tag bis zur nächsten Zahl abbrennen lassen muss.
Adventskalender zum Anfassen
Kleine Kinder erkunden ihre Welt durch Anfassen und Berühren. Dieser Adventskalender ist genau für diese Zielgruppe gedacht.
Schon im Vorfeld hält man Ausschau nach 24 kleinen unterschiedlichen Kartons und anderen Behältern wie z.B. Minidosen und kleinen passenden Geschenken, die in die kleinen Kartons passen.
Diese werden mit unterschiedlichen Dingen gefüllt. Das können Süßigkeiten aber auch kleine Spielzeuge sein, die aber groß genug sein sollten, damit ein Kleinkind sie nicht in den Mund stecken und verschlucken kann.
Die verschiedenen gepackten Kartons und Behälter werden mit verschiedenfarbigem Geschenkpapier verpackt und bekommen mit einem dicken Filzstift die Zahlen 1 bis 24, wobei das größte Kästchen die Zahl 24 erhält.
Die kleinen Tagespäckchen werden wild durcheinander in einen schönen großen Karton gegeben, der ebenfalls ein weihnachtliches Motiv haben sollte. Dazu reicht es einen Versandkarton mit Weihnachtspapier zu bekleben.
Schon können die kleinen Wühlmäuse am 1. Dezember anfangen nach dem ersten Kästchen zu wühlen. Haben Sie es gefunden, dann dürfen sie es schütteln und raten was wohl der Inhalt sein könnte.
So wird jeder Tag im Advent eine Überraschung.
Adventskalender selber machen
Adventskalender selber machen ist eine sehr kreative Sache. Man befasst sich intensiver mit dem Thema und macht sich Gedanken, wie denn nun der fertige Kalender aussehen soll. Der Fantasie und dem Ideenreichtum sind in dieser Beziehung keine Grenzen gesetzt.
Es können bei einem selbst gestalteten Adventskalender auch alle Materialien benutzt werden, die man für sinnvoll hält. Es gibt in dieser Hinsicht keinerlei Einschränkungen. Egal ob man nun kleine Tontöpfe an eine Speerholzplatte hängt und hübsch verziert, oder ob man einfach DIN A 4 Tonkarton zu kleinen Schultüten formt und mit kleinen Leckereien füllt. Alles ist möglich. Man kann Adventskalender selber machen, mit den Materialien, die man noch zu Hause hat oder man geht extra für diese Gelegenheit einkaufen und besorgt spezielle Dinge.
Sehr schön und dekorativ ist auch, wenn man Tannenzweige in eine Vase stellt und daran dann kreativ gestaltete Acrylkugeln hängt. Diese können in zwei Hälften geteilt werden und sind somit gut befüllbar. Somit hat man einen weihnachtlichen Strauss in der Wohnung und es fällt keinem auf, dass es sich hierbei um einen Adventskalender handelt.
Adventskalender selber machen muss auch nicht teuer sein. Es hängt ganz davon ab, was man denn nun selbst gestalten möchte. Jeder kann für sich entscheiden, wie viel Geld für einen solch einmaligen Adventskalender investiert werden soll.
Neue Ideen für Adventskalender
Weihnachten kommt meistens schneller als man denkt, da sind neue Ideen für Adventskalender schon früh gefragt. Spätestens im Herbst kommen die ganzen Weihnachtsartikel in die Discounter und Supermärkte und dann geht alles sehr schnell. Ehe man sich versieht, ist auch schon der erste Advent da und es ist Dezember. Spätestens dann sollte man einen Adventskalender, für die Kinder, zu Hause haben. Wer aber nicht auf die Einheitskalender zurückgreifen möchte, der kann kreativ tätig werden und sich einfach einen Adventskalender basteln.
Eine schöne neue Idee für Adventskalender ist, zum Beispiel eine Schneemann Ansammlung. Hierfür benötigt man einfach die leeren Rollen vom Toilettenpapier. Diese bekommen dann Hüte auf und werden weiß angemalt und verziert und schon ist ein Kalender fertig. Eine andere Variante wäre es, Geschenktüten in den unterschiedlichsten Größen zu kaufen. Diese befestigt man einfach an einer Wand oder hängt sie an eine Pinnwand. Sie werden mit Zahlen versehen und individuell befüllt. Schon hat man einen weiteren ganz persönlichen Adventskalender gestaltet.
Befüllen kann man die eigenen Kreationen, ganz wie man selbst möchte. Jeder Tag kann anders befüllt sein. So entsteht etwas, was es nicht ein zweites Mal auf der Welt gibt. Auch Erwachsene freuen sich bei einem speziell für sie gemachten Kalender auf die Überraschungen. So kann man für den Partner jeden Tag einen kleinen Brief gestalten und schreiben.
Mini Adventskalender – für unterwegs
Bei Reisenden, insbesondere Flugreisenden, spielt Platz und Gewicht eine große Rolle. Wer trotzdem nicht auf seinen Adventskalender verzichten möchte, weil es ein Traditionsbruch wäre, dem ist mit einem Mini Adventskalender geholfen.
Der Mini Adventskalender passt in jede Tasche und darf auch ungehindert mit ins Flugzeug genommen werden. Hinter jedem Türchen steckt eine farbige Schokoladenlinse.
Ob diese einen unterschiedlichen Geschmack hat ist nicht bekannt. Es wäre jedoch schön, weil mit dem Adventskalender ja eine Überraschung verbunden sein soll.
Ein Mini Adventskalender ist eine gute Idee für Menschen, die mit dem Rucksack reisen oder eine Weltumsegelung machen. Er belastet kaum und doch ist eine Verbundenheit mit dem Gewohnten erhalten.
Der Adventskalender im Miniformat ist aber auch ein wertvoller Begleiter für Menschen, die der Tradition verbunden sein wollen, jedoch Konsumverzicht üben wollen und mehr an die religiösen Inhalte des Weihnachtsfestes als an den Konsum denken wollen.
Auch am Krankenbett in einer Klinik kann ein Mini Adventskalender Mut und Hoffnung geben und die Verbindung zur Außenwelt und Kulturerhalten.



Adventskalender selber basteln
Wenn die Weihnachtszeit naht, dann bekommen viele Menschen den Wunsch etwas zu basteln.
Sehr beliebt sind Adventskalender, da sie nicht nur Dekoration in der Weihnachtszeit sind, sondern auch eine Funktion haben. Sie bieten jeden Tag eine kleine Überraschung. Adventskalender Ideen zum Basteln kann sich jeder in verschiedenen Büchern holen, wenn ihm selber keine Einfälle kommen sollten.
Häufig sind in den Büchern nicht nur die Ideen, sondern auch gleich ganze Bastelanleitungen und Schnittmuster vorhanden.
Adventskalender können aus verschiedenen Materialien gebastelt werden. Holz, Papier, Stoffe alles ist möglich.
Wichtig ist es frühzeitig mit der Planung anzufangen. Wer in letzter Minute anfängt, der gerät leicht in Stress und verliert dann den Spaß an der Tätigkeit.
Zuerst werden die Ideen gesucht, dann in Ruhe die Materialien und Werkzeuge besorgt und danach kann man ganz in Ruhe mit der Arbeit anfangen. In der Ruhe liegt die Kraft beim Basteln. Hektik führt statt zu liebevoller Detailarbeit zu Pfusch und damit zu Verdruss.